Die Einladung     Die Bilder     Das Protokoll     "); $show=$HTTP_GET_VARS["show"]; if ($show== "Einladung"){ echo("
Sehr geehrte Vereinsmitglieder,

nach §24/1 der neuen Vereinssatzung (§11/1 alte Vereinssatzung) haben die Mitglieder entsprechende Pflichten im Sinne der Vorbereitung des Tages der Tage. In diesem Jahr gab es spärliche Rückmeldungen und Beiträge zum Tag der Tage, naja. Ich schließe daraus, dass, anknüpfend an die letzten Gedächtnismärsche, eine Änderung der Route etc. zunächst nicht fokussiert wird.

So, jetzt noch mal die wichtigsten Punkte zum GstB-GM:

Termin: 20.05.04

Treffpunkt: 9.15 Uhr bei Vereinsmitglied Männel in Rotschau
Start: 9.30 Uhr
Ziel: Talsperre Pöhl
Route: altbekannte Routenführung (Zum Nachdenken hier noch einmal
eine alternative Routenführung: Rotschau - Mylau - Netzschkau -
Hartsteinwerke - dann auf Limbacher Höhe wieder Einspeisung in die bekannte
Route über den Spielplatz nach Pöhl). Sollte eine Mehrheit eine Alternative
wollen, erfolgt eine demokratische Abstimmung vor dem Start)

Teilnehmer:
Mitglied Bauer Nr. 00blahblah Umweltbeauftragter 'Gänseblümchenbeschützer'
Mitglied Gintenreiter Nr. 0³Satzungsbeauftragter 'Anstoßender Stein'
Mitglied Günther Nr. 2905 Öffentlichkeitsbeauftragter 'Viehische Webseitengestalter'
Mitglied Kögler Nr. ? Versorgungsbeauftragter 'Biermussher'
Mitglied Könitzer Nr. 999 Ehrenmitglied 'Welkender Jüngling' ?????
Mitglied Männel Nr. 001 Präsident
Mitglied Uhlig Nr. 0815 Sicherheitsbeauftragter 'Sperrallesab'
Mitglied Wolf Nr. 006 Protokollführer 'Schreibnichtfix'

Zuständigkeiten / Verantwortlichkeiten:

* Im WWW wird unser Auftritt recht veraltet dargestellt. Weiterhin sind von einigen Mitgliedern keine Photos hinterlegt. Dies ist unbedingt durch den Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit kurzfristig zu aktualisieren (Termin: ab heute).

* Nach eingehender Prüfung der Verkehrssicherheit des altehrwürdigen, zuverlässigen und erfahrenen 'Old blue tank lorry' kann dieser auch in diesem Jahr wieder genutzt werden. Ein Schmücken des Wagens wird in gewohnter Weise durch den Präsidenten abgesichert.

* Die Füllung des Wagens mit Wegzehrung wurde nach praktizierter Abstimmung wie folgt entschieden: Jever vor Radeberger und dem anderen Zeug. Die Bereitstellung der Getränke ist umzusetzen durch: Mitglied Kögler (1 Kasten Jever), Mitglied Männel (1 Kasten Radeberger). Weiterhin sind 2-3 Rucksäcke zur Verstauung sonstiger Umfänge mitzunehmen. Gegebenenfalls kann in diesen auch weiterer Biervorrat (in Eigenorganisation) mitgeführt werden.

* Zur Unterhaltung ist ein transportables, funktionstüchtiges Radio (mit Batteriebetrieb!), nach Möglichkeit auch mit Kassetten-/ CD-Betrieb durch Mitglied Uhlig bereit zu stellen.

* Das Amt des Protokollators ist durch Mitglied Schreibnichtfix sicher zu stellen. Er hat die entsprechenden Utensilien (Ausdruck der Agenda, Schreibmaterial) mitzubringen und die Ereignisse in bekannter Weise zu protokollieren.

* Ein Gerät zur Nachvollziehbarkeit der Ereignisse (Photoapparat) sollte ebenfalls mit an Bord sein.

* Durch die Mitglieder sind im Vorhinein sportliche Aktivitäten zu unternehmen, um eine gewisse Kondition für diesen Tag vorweisen zu können, sowie um für das Ziehen des Versorgungswagens gerüstete zu sein.

* Eventuelle Feierlichkeiten vor dem Tag der Tage, sind im gewissen Rahmen durchzuführen, so dass der Bierappetit an diesem Tag in ausreichendem Maße vorhanden ist. Die individuellen Grenzen der Belastbarkeit sind vorher auszutesten.

* Durch den Umweltbeauftragten ist sicher zu stellen, dass an diesem Tag die Sonne das Vorrecht hat. Trübungen des Tages sind maximal durch den Bierkonsum begründbar. Weiterhin ist zu vermeiden, dass solche Ereignisse (wie anhängend) nach dem Prinzip 'Petrus lass es Winter werden....' auf der Wegstrecke zu finden sind.

* Beim Trinken des Bieres sollte es sich nicht auf ein banales 'Prost' beschränken. Jeder Schluck des edlen Gesöff's ist doch etwas Besonderes. Deshalb sollten kleine Gedichte und Trinksprüche im vorhinein ins Gedächtnis gerufen und geübt werden. Gedichtsbeispiel:
Links rum, rechts rum,
wo anders laufen se' nackt rum,
lass' se' halt laufen,
wir saufen.

* Der Rückweg von Pöhl zur jeweiligen Wohnstädte ist mittels den vorhandenen 2 Beinen zu vollziehen, ggf. ist auch der Gang mittels 2 Beinen + 2 Armen möglich.

Sollten Punkte nicht angesprochen worden sein oder sinnvollerweise hinzugefügt werden, so bitte ich um kurze schriftliche Mitteilung.

So dann Prost

gez. der Präsident

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Alle waren sie da. Von nah und fern. Von weit weg und sogar von ganz weit weg. Die Großen und die Kleinen. Die Jungen und die Alten, ähhh Reiferen. Jeder kam aus seinem Bau gekrochen und hat den Weg nach Rotschau gefunden.
9.00 Uhr war treffen und 9.15 Uhr ging?s los.
Aber nicht ganz ohne Probleme: Wie immer hatten wir nur einen Wagen und dafür zu viele Biere, das Radio war zu groß, die Achslast weit überschritten, die Beleuchtung zu schwach, keinen Feuerlöscher ?onboard?, obwohl, dass ist sooooo nicht ganz richtig. Jeder hatte was zum Löschen dabei. Der eine seinen Schlauch, der andere sein Schläuchlein.
Nachdem jeder seinen Pflichten nachkam, sollte bei schönstem Wanderwetter der Weg aller Wege, der Gang aller Gänge, das Wunder aller Wunder, .... (Stop, das reicht) ... gemeistert werden. Und verdammt noch mal: Es wurde gemeistert.
Die Musi spielte zünftig auf und so wurden bereits nach den ersten 4 Metern am Tor zur Welt ein Startfoto nach allen Regeln der Kunst geschossen. Hier sei angemerkt, dass besonders diesmal eine Menge technischer Schnickschnack zum einfangen sämtlicher sinnvollen und sinnlosen Momente von den Kameraden mitgeführt wurden. Digitalkamera, Spiegelreflexkamera, Photohandy, jaaaa - so was gibt?s heutzutage. Ich hab?s auch nicht gewusst. Wo sind Dürer und van Gogh wenn man sie braucht. Nun gut, was sollst. In gar lustiger Runde gings wie eh her gen Alauenwerk, wo schon die ersten Steaks und Roster auf uns warteten. Und, sein wir doch mal ehrlich, das die Presse schon auf uns wartete kann doch kein Zufall gewesen sein. Das wurde ja auch Zeit, dass wir mit unseren Leistungen an die Öffentlichkeit gehen. Schließlich ist die Zahl unserer Eidgenossen auf den Strassen in den letzten Jahren deutlich zurück gegangen. Diese tapferen Männer sollen wissen, dass sie nicht alleine sind auf dieser Welt. Das da noch andere sind, die genau wie sie füllen und denken, einem guten Blondinenwitz zu schätzen wissen, immer noch aufrecht pissen und sich am liebsten ihr Abendbrot noch mit dem Auto selbst erlegen, als irgend einen Gesundheitssalat zu essen. Nun gut, ich will nicht politisch werden.
Gestärkt und voller Tatendrang ging es die Limbacher Nordwand hoch. Nicht ganz so flott wie letztes Jahr, aber doch vorbildlich. Oben angekommen gab?s zur Belohnung ein (altersbedingtes ?!?!) Päuschen. Limbach rein, wurde kurzerhand ein ?Open Air-Photoshooting? dazwischen geworfen. Nun, es zeigte sich, dass einige durchaus das Zeug für den Catwalk hatten. Vor allem das ältere, ich meine natürlich reifere Semester machte beim Ritt auf dem Heuballen eine gute Figur. Woher?s wohl kommt, hmmm ;-)
Limbach selbst glich einer Geisterstadt. Nix los im Staate Dänemark. So konnte man sich wunderbar am großen Plattensee wie eh her angenehm ausruhen. Selbst aus versehen versenkte Bierkronen wurde fachmännisch gelandet und ins Eimerchen getan. Nun, ich selbst konnte im Eifer meines Tatendrangs den Beweis antreten, dass auch in Limbach aller Regel nach Wasser nass ist.
Weiter ging?s nach Herlasgrün. Und hier war allen klar, dass muss, egal was noch kommen mag, ein schöner Tag sein, denn weit und breit am Spielplatz kein Feind in Sicht. Es konnte gemütlich geruht werden und das war auch nötig. Wobei ich anmerken möchte, dass bei der heuten Phototechnik durch aus auch Schindluder mit der Darstellung getrieben werden kann und man nicht mehr so ohne weiteres einem Bild getraut werden kann, sind doch die bisher veröffentlichten Bilder nahe an der Wahrheit gemacht. Beim Einmarsch in Pöhl muss ich wohl, aus welchen Grund auch immer, kurz Beherrschung, Verstand, Vernunft, Konzentration und noch so manch anderes verloren haben. Jedenfalls kann (i.S.v. wollen) ich mich an diese Zeit nicht mehr so recht erinnern. Man teilte mir nur Tage später mit, dass ich eine Flasche des besonderen Gut?s kaputt gemacht hätte. Normalerweise würde ich sagen: ?Alles Lüge?. Aber wenn ich den Vereinskameraden nicht trauen kann, wem dann? Generell weis ich nur noch, dass ne Menge Gleichgesinnter anwesend waren und das Verweilen auf der Schlosshalbinsel vorrangig für eine kleines Nickerchen genutzt wurde.
Nachdem nun alle genug Energie für den Rückweg gesammelt hatten, machte sich der gesamte Verein auf den Rückweg. Der gesamte Verein? Moment !!! Hatte sich da nicht wer heimlich verabschiedet? Nun gut, wir wollen nicht weiter drüber reden.
Der Marsch zurück war diesmal weniger schwer. Alle schienen sich für den DOTD vorbereitet zu haben. Was aber schmerzte, waren die ?Wasserträger und Wassertrinker? unter uns. Ein Hauch von Verrat ?!?! Splittergruppe? Anarchisten? Es gilt dies mit argwöhnischem Auge und dem Verfassungsschutz weiterhin zu beobachten und notfalls mit Sanktionen entgegen zu wirken.
Es darf auf keinen Fall soweit kommen, dass das Übel der Welt bis in die Reinheit eines solchen Vereins vordringt.
Prost Ihr Säcke.
Bis nächstes Jahr.
Protokollant 006
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