Die Einladung     Die Bilder     Das Protokoll     Spezial "); $show=$HTTP_GET_VARS["show"]; if ($show== "Einladung"){ echo("

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,

Auch wenn lange Zeit von Seiten der Vereinsspitze keine Informationen verteilt wurden, so muss das nicht heißen, dass das Vereinsleben in den Hintergrund getreten ist. Wie alle Jahre wieder, so werden wir auch in diesem Jahr der Frohlockung des Frühlings nicht widerstehen und unseren alljährlichen \"God save the Beer Gedächtnismarsch der Vogtländischen Wandervögel i.G.\" durchführen.
Nach §4 / 1 unserer Vereinssatzung komme ich meiner Pflicht nach und informiere alle Vereinsmitglieder, dass dieses Ereignis des Jahres diesmal etwas früher als sonst stattfindet. Wie es der Zufall so will, fällt der Tag auf den leicht zu merkenden

05.05.05

Hier die ersten wichtigen Eckpfeiler:

(1)An diesem Tag habe sich die Beteiligten nix, aber auch gar nix anderes vorzunehmen.
(2)Da wir ja in unserer Entwicklung nicht stehen bleiben wollen, so haben wir uns dieses Jahr in einer ersten Vorabbesprechung darauf geeinigt, den Day of the day etwas auszuweiten und eine andere Streckenführung zu wählen. Dies soll heißen:
Um die Gänze des Tages richtig zu genießen, wird sich bereits am Mittwoch, 04.05.05, abends zusammen geführt und zwar in der Feierstätte des Vereins namens \"Waldcamp\" an der Talsperre Pöhl. Dort wird in Gemeinsamkeit mit dem weiblichen Geschlecht der Abend genossen und durch diese ein 'Allroundpaket' der Versorgung sichergestellt (Bitte dies an das weibliche Klientel entsprechend weiter leiten). Weiterhin ist darauf zu achten, dass ab 0 Uhr der §21 Vereinssatzung in Kraft tritt! Nach dem Erwachen des Vereines wird dieser am nächsten Morgen den Weg nach Rotschau antreten (und vollenden).
(3)Mir liegt ein Antrag eines neuen Mit-Gliedes (mein Schwager) zur Aufnahme in den Verein vor. Von der Vereinstauglichkeit, sprich der Aufnahme und zumeist ordnungsgemäßen Verdauung des Vereinsgetränkes, des Mit-Gliedes konnte ich mich bzw. auch ein weiterer Teil der Vereinsmitglieder bereits überzeugen und dies als i.O. befinden.
Im Hinblick auf die Förderung der Jungmitglieder sollte sich jedes Vereinsmitglied auf seine Vorbildwirkung und Verantwortung gegenüber der Jugend besinnen und eine Aufnahme befürworten.

Viele Grüße
gez. der Präsident

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Agenda DOTD 2005
\".... oh man is mir schlecht. Nie wieder Tequila.\" (Hmmm, wie oft ich das wohl schon in meinem Leben gesagt habe.) Wir haben Donnerstag, den 05. Mai. Es ist 08.00 Uhr in der Früh und mal ganz ehrlich, bis jetzt sieht die Welt echt beschissen aus.
Oder vielleicht aber auch nur ich? Wer auch immer auf die Idee kam in den Männertag hineinzufeiern, der gehört erschossen.
Na ja, was soll's'. Erst mal Kaffee, dann geht das schon wieder.
Nach einem weiten Blick in die Runde sieht man sie. Die, welche wie jedes Jahr am DotD dem Motto folgen:
\"Der Weg ist das Ziel\". Oder besser gesagt: \" Die Weisheit und Erleuchtung kommt mit jeder Flasche Bier.\"
Aber fangen wir am Anfang an. Der ist diesmal besonders außergewöhnlich. Haben wir doch eine neue Strecke, neue Kameraden und so manche Meinungsverschiedenheit im Verein zu bewältigen.
Da die meisten Alteingesessenen sich nicht ihrer sozialen gesellschaftspolitischen Kompetenzen entziehen wollten oder konnten, war diesmal am Vorabend ein großes Cliquetreffen mit den Gruppies des Vereins ähh, nein stopp, (die hatten wir ja kurzfristig wieder ausgeladen) mit den Lebensgefährtinnen, Freundinnen und einer Ehefrau angesagt.
Nun, zu meiner persönlichen Überraschung muss ich gestehen, es war besser als erwartet.
Es wurde gelacht und schon mal (zum Teil überzogen - ich spreche aus Erfahrung) dem Alkohol zuviel Leidenschaft zugestanden. Das Problem war einfach, man vergaß schnell bei dem schönen Feiern, dass es am nächsten Tag auf die laaaaaaaange Reise des DotD ging. Und so was macht sich bekanntlich gar nicht gut mit einem Kater im Gepäck.
Irgendwann, es muss so um 22.15 Uhr gewesen sein, war Sitzungstreffen.
Es wurden ordnungsgemäß die Tagespunkte verlesen und abgehandelt. Besonders auffällig war hier der starke Drang zu den besonderen Ordnungspunkten des Themas \"PROST\". Ständig mussten einzelne Vereinsmitglieder durch den erhabenen erwürdigen \"el Presidente\" gemaßregelt werden. Hierzu sei gesagt: trotz größerer Tumulte einzelner, der Respekt dem Führer gegenüber ist nachweislich wie eh und je unerschüttert.
STOPP !!! Da war doch noch einer, der sich den Führerposten auf CDU/CSU-Art und Weise heimlich erschleichen und ergaunern wollte. Wer war das doch gleich?
Na ja, er hat es eh net geschafft. He he he ;-)
Es wurden schwerwiegende Themen und Thesen aufgestellt. Vereinssatzung revolutionieren? Aufgabengebiete um- und neu verteilen? Zeitweise kam ich mir vor wie im Europaparlament. Nun, zumindest die Entschlussfreudigkeit und -fähigkeit ist die selbe. Es kam nix dabei raus.
Die NEUEN Riedlsgung und Trinkzuviel (ojeeee, Leute haltet die Biere fest) stehen auf um anzutreten. QUATSCH !!! Traten an um zu bestehen. So muss es lauten.
Ein paar Unzulänglichkeiten und Unsicherheiten waren am Anfang schon noch zu spüren. Wer schon den Beinamen \"Trinktfastnix\" trägt, hat es schwer im Klub. Wer dann auch noch 2 Bier verschüttet, kann eigentlich gleich wieder gehen. Andere Anwärter wurden in solchen Fällen schon kast...... (na sagen wir mal, die Familienplanung hatte sich für diese Herren erledigt).
ABER solche Defizite wurden durch eigenständiges Mitdenken (zweiter Handwagen) Selbstaufopferung und Muskelkraft beim Wagen ziehen deutlich wieder weggemacht.
Nun, alles in allem machten sie ihre Sache gut und hatten schnell am Vorabend das Wohlwollen (aber noch nicht den Respekt) der Altgedienten erworben. Die Anerkennung kam erst am DotD. Ehre und Achtung kann man halt nur auf \"dem WEG\" erlangen. Anders??? - niemals !!! Am nächsten Früh war erst einmal Frühstück und wie oben schon erwähnt KAFFEE angesagt. Nun, ich will nicht sagen \" ... plötzlich war alles schön und wunderbar\". Aber nach einem guten Kaffee sieht die Welt doch gleich wieder ein bisschen besser aus.
Bei der Bestückung der Versorgungswagen haben wieder alle ihren Beitrag geleistet und so konnte es, bei noch schlechten Wetter losgehen. Leicht fröstelnd, keine Ahnung ob vom Entzug oder des Regenwetters ging es erst einmal Richtung Schlosshalbinsel. Wer gedacht hatte, man würde in Pöhlnähe weitere Ritter des Ordens antreffen, der wurde eines Besseren belehrt.
Na ja, egal wie das Wetter ist, an solchen Tagen gehen halt wirklich nur die ganzen HARTEN vor die Tür. Wenn man aber ehrlich sein will, jeder war erleichtert und sichtlich angetan, als die Regenwolken verschwanden und die Sonne sich dann doch beständig zeigte. Der \"Schleichweg\" zu Rodlera war interessant und eine Herausforderung. Besser wäre zu sagen, eine absolute SCHLAMSCHLACHT für Streitwagen und Reiter bzw. Zugtier.
Doch keiner gab dem Elementen gegenüber nach und somit trug jeder maßgeblich dazu bei die Karren aus dem Dreck zu ziehen. Als nun endlich wieder fester Boden unter den Füßen war, kam auch die Sonne hinter den dunklen angsteinflössenden (mach nur Spaß) Wolken hervor.
Für alle die diese Seite lesen, ich würde nicht in das Buswartehäuschen an der Rodlera-Abzweigung hineingehen. Warum nicht? Na dann seht euch mal die Fotos etwas genauer an. Ich sag nur, wer viel trinkt muss auch viel ;-)
Am Abzweig nach Herlasgrün angekommen, machte der Neuling Riedlsgung auf sich aufmerksam. Wer ihn noch aus seinen Wrestlerzeiten kennt, weis um seinen Spitznahmen \"Waldvernichter\". Wie auf mehren Fotos erkennbar ist, hat er es sich auch hier nicht nehmen lassen kleinere und größere (eher größere Bäume) von der vertikalen in die horizontale Ebene \"umzusetzen\". Früher, jaaaa da waren wir halt noch jung und voller Saft und Tatendrang, wären wir noch eine Ehrenrunde über die Schlosshalbinsel marschiert. Aber das Alter und das Wetter forderten ihren Tribut.
Am Spielplatzbuswartehäuschen angekommen, wurde erst mal in alter Tradition Rast gemacht. Das Geständnis eines Einzelnen (Lengenfelder Abstammung), \" Ich liebe Sindy\" sei noch mal deutlich erwähnt, gilt nur für ihn.
Nach seiner Offenbarung wollte er dem Hohn entgehen und änderte sein Geständnis auf \"Wir lieben Sindy\". Was aber definitiv nicht die Vereinsmeinung wiederspiegelte (Nun, es lag uns einfach kein Bild von Sindy zur Meinungsbildung vor). Wer allerdings in Herlasgrün die Aufmerksamkeit aller auf sich zog war Swetlana, oder Olga, oder Tanja.
Verd...... !!! Wie hieß sie doch gleich noch mal? Dieses wilde verführerische Ding auf dem Megaposter. Jeder wollte sie haben. Am Ende hatte sie auch jeder. Stück für Stück für Stück. In lauter kleine Posterfetzen zerlegt.
Die Jugend, oder sollte ich besser sagen, die Neuen waren es, welche mit witzigen aber auch absolut schrägen Innovationen den Tag erlebnisreicher machten. So hat der Riedlsgung sich nicht von seiner Meinung abbringen lassen, mit dem Versorgungswagen \"blue lorry\" den Berg gen Limbach hinunter zu fahren. Zu dumm, dass ihm keiner die Sache mit dem Abbremsen von beweglichen Objekten auf geneigter Ebene erklärt hat. Es sei hier dringend erwähnt, der Mann hatte Physik als Leistungskurs. Soviel zur Lernqualität des heutigen Schulsystems.
Na ja, ich glaub' die Füße sind noch dran (nur der Verstand fehlt halt).Angekommen an der limbachischen Seenplatte, wurde erst mal eine ausgiebige, wenn auch unfreiwillige Bootsfahrt gemacht. Eigentlich sollte nur kurz geruht werden. Das Wasser sollte erholend auf Körper und Geist wirken.
ABER NEEEIIINN.
Es macht halt schon Sinn, ein Floß loszuketten, dann Richtung Seenmitte abzustoßen um im aaaaallerletzten Moment noch aufzuspringen. Dumm ist halt nur, wenn das Floß für max. 3 Mann ausgelegt ist und 5 Mann drauf sind. Auch wieder so ne Sache mit der Physik. Statt nun sanft den Vogelgezwitscher und dem Bachgeplätscher zu zuhören, sah man dem Tod ins Antlitz und kämpfte auf hoher See ums nackte überleben.
Bewundernswert war allerdings das Zusammenspiel der einzelnen Kräfte an Bord. Ein Rudergänger und 4 Mann, die das Gleichgewicht ausbalancierten. Mal besser mal schlechter, wie die Fotos eindeutig beweisen.
Nun sei's drum. Alle haben überlebt und es hat funktioniert!!!
Nachdem nun der gröbste Todesschweiß getrocknet war, konnte weiter zum Alaunwerk marschiert werden. Am Kap von Limbach wurde erst mal auf ein neues Rast gemacht. Dabei wurde der \"el Presidente\" aufs schändlichste gesteinigt. Wie hinterhältig. Doch er verteidigte sich ehrenvoll und wurde zu guter letzt wieder in seiner Führerposition bestätigt.
Am Steilhang hinab zur Lengenfeld-, Limbach-, Mylau- und Reichenbachkreuzung musste erst mal ein paar Anfängern im Teenageralter die Manieren des MÄNNERTAGS erklärt und beigebracht werden. Lungerte doch dieses halbwüchsige Gesindel mitten auf der Strasse und versperrte uns Erwürdigen und den blue lorry's den Weg.
Am Alaunwerk angekommen, trafen wir wieder die, die jedes Jahr aufs neue Verlierer sind. Sie sitzen ganz apathisch da und hören mit ihren Frauen ( ja ihr habt richtig gelesen -mit ihren Frauen-) dieses schändliche Zeug was sie Volksmusik nennen.
Abseits von dieser Horde saßen wir wieder zivilisiert an unserem STAMMTISCH und gönnten uns das wohlverdiente Steak.
Der letzte Gang gen Rotschau war noch einmal für alle ein beschwerlicher Weg. Nicht nur das die vollen Mägen und das viele Bier gepaart mit nun eindringlich wirkender Sonne auf Körper und Geist drückten, nein auch die Erkenntnis, dass nun bald mit Ankunft in Männel's Hasienta dieser DotD seinem Ende zuging, waren diese Umstände die zu einer gedämpften aber dennoch heroischen Stimmung beitrugen.
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